Die RWTH Aachen

Die Anfänge der Gründungsgeschichte der RWTH Aachen lassen sich bis ins Jahr 1858 zurückverfolgen, seinerzeit erhielt der preußische Kronprinz Friedrich Wilhelm, der nach seiner Hochzeit mit der englischen Prinzessin Victoria durch Aachen reiste, aus den Händen von Regierungspräsidenten Kühlwetter ein Geldgeschenk, daß zur Grundlage für die Gründung einer neuen Studienanstalt dienen sollte.

Nach langem Hin und Her wurde Aachen dem Standort Köln vorgezogen. Denn hier gab es nicht nur ein entsprechendes Grundstück, auch erklärte sich die Aachner und Münchener Versicherung zur finanziellen Unterstützung bereit. Diese Versicherung, von David Hansemann uns Leben gerufen, hatte in ihren Statuen stehen, daß die Hälfte der jährlichen Gewinne für gemeinnützinge Zwecke verwendet werden sollten.

Mit der Einrichtung einer Abeilung für Handelsschüler, Maschinenbauer und Bauingenieure, für Chemiker und Hüttenleute sowie für Bergbau war das Konzept recht breit gefächert. Im Jahre 1863 legte man den Grundstein, am Tag der Feier der 50jährigen Zugehörigkeit der Rheinlande zu Preußen. Lange debattierte man um die weitere Ausrichtung, strich den kaufmännischen Unterricht und zögerte den des Bergbaus hinaus, dafür wurde die Architektenausbildung ins Auge gefaßt.

Erster Direktot wurde der Geheime Bau- und Regierungsrat August von Kaven. Schon wenige Jahre nach der Eröffnung, der Unterricht mußte wegen des deutsch-französichen Krieges zwischenzeitlich wieder abgesagt werden, breitet sich die Polytechnische Schule immer weiter aus, es entstanden neben dem Hauptgebäude eigene Institusgebäude für die Chemiker und für die Bergleute. Im Bereich des Maschinenbauwesesn und der Elektrotechnik war Aachen die erste Unterrchtsanstalt dieser Art. 1899 erhielt die Aachener Anstalt das Recht zur Promotion und waurde damit den Technischen Hochschulen gleichgesetzt.

Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges bedeutete eine Unterrechung der allgemeinen Entwicklung, nicht nur, was den Verlust an Dozenten und Studenten anbelangte. Den schlechten wirtschaftlichen Zeiten entsprechend begründete man die FAHO (Freunde der Aachener Hochschule), die unterstützend eingriff. Im Jahre 1929, als Körperschaft des öffentlichen Rechts, erhielt die Technische Hochschule den gleichen Rang wie eine Universität. Die Lehrtätigkeit wurde 1939 -1940 bei Ausbruch des Krieges unterbrochen, dann aber mir der entsprechenden Evakuierung der Institute bis 1944 fortgesetzt.

Im Januar 1946 begann man an vielen Stellen bei Null, 75% der Institute waren zum teil vollständig zerstört worden. In den 1960er Jahren kam die Gründnug der philosophischen und medizinischen Fakultät hinzu, letztere vor allem, um den jüngsten Entwicklung im Bereich der Medizintechnik zu entsprechen.

RWTH Aachen

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